Re: Überlegung zur Muttermund- und Schleimbeobachtung
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Geschrieben von Pingu am 06. Februar 2004 12:53:33:
Als Antwort auf: Re: Überlegung zur Muttermund- und Schleimbeobachtung geschrieben von Simone am 05. Februar 2004 21:33:23:
Also zum Muttermundbeobachtung weiss ich jetzt auch nicht, was ich Dir da raten soll, ausser dass ich es nur einmal am Tag machen würde. Und dann immer zur gleichen Zeit. Da ist vermutlich die Chance sogar grösser, dass Du Dich an den Vortag erinnern kannst (weil das halt dann "das letzte Mal" war) und ich glaube so Schwankungen über den Tag verwirren einen eher in dem Fall.
>Die Schleimbeobachtung finde ich deshalb schwierig, weil ich manchmal glaube, ich "verpasse" den Schleim irgendwie. Ich empfinde eigentlich fast jeden Tag f, am Toilettenpapier ist meist nichts, aber im Slip finde ich dann gegen abend doch einen weißen Fleck. Woher soll ich dann noch wissen, ob dieser Fleck ursprünglich dehnbar, zäh oder cremig gewesen ist?
Also so einen Fleck würde ich ignorieren. Das muss kein Zervixschleim sein, das könnte auch so ein bisschen ganz normale Feuchtigkeit der Scheide sein, von der ein bisschen was auf den Slip kommt, wäre meine Theorie. Ich hab immer so einen Fleck im Slip, wenn ich danach gehe hab ich immer Schleim und müsste immer S eintragen. Das würde ja nicht so viel bringen. Evtl. solltest Du aber beim "Empfinden / Fühlen" darauf achten, ob Du Dich nur "feucht" fühlst oder richtig "nass". Dann könnte es auch so dünnflüssiger Schleim sein, dass man ihn nicht mehr sehen kann sondern nur noch fühlen, das wäre dann S+. Ansonsten, wenn auf dem Toilettenpapier nichts zu sehen ist, trage ich "nichts" ein.
Ich würde vor allem nach dem Stuhlgang auf den Schleim achten, da kann ich ihn immer ab besten beobachten. Wenn da "nix kommt", dann hab ich meistens auch sonst den ganzen Tag nix. Allerdings sollte man prüfen, ob der Schleim, wenn welcher rausgekommen ist, nicht mit in die Toilette gefallen ist, das gibts auch :-) (nicht zu bildlich vorstellen...)>Oder wenn ich das Lea benutzt habe, finde ich darin immer eine ziemlich große Menge und kann eigentlich immer S oder S+ eintragen, dann frage ich mich, wie es ohne Lea gewesen wäre. Es ist alles nicht so einfach.
Den Schleim im Lea schaue ich mir an, nehme ihn aber nicht für die Aufzeichnung her. Ich beobachte ja sonst "aussen" und der im Lea ist ja Schleim direkt vom Muttermund. Man darf bei den Beobachtungen innerhalb eines Zyklus nicht von einer zur anderen Methode wechseln (entweder aussen oder MM). Deshalb schau ich mir an, wie trüb oder dehnbar er ist und beziehe das ein bisschen in meine Überlegungen mit ein (wenn er schon recht cremig / trüb ist, ist das ein gutes Zeichen dass der Schleimhöhepunkt wirklich vorbei ist), aber beurteilen tu ich dann nochmal seperat beim nächsten Gang auf die Toilette.
>Ohne NFP würde ich wahrscheinlich denken: na wunderbar, ich bekomme meine Tage wieder regelmäßig, ist ja alles wieder in Ordnung. Aber so merkt man erstmal, wie lange der ganze Hormonhaushalt durch die Pille wirklich gestört ist.
Vielleicht ist das der Grund dass die meisten Frauenärzte behaupten, die Pille hätte maximal auf die nächsten 2-3 Zyklen hinterher noch einen Einfluss? Zu denen kommen die Frauen ja meistens bloss, wenn die Tage ausbleiben und wenn das nicht der Fall ist, denken sie, alles wäre okay. Wer bemerkt schon eine Gelbkörperschwäche ohne NFP? Höchstens die Frauen mit Kinderwunsch die sich deshalb mit der Temperaturmessung auseinandersetzen...
- Re: Überlegung zur Muttermund- und Schleimbeobachtung Katja 06.2.2004 23:42 (0)
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