Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen!
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Geschrieben von Tinti am 25. August 2004 20:30:08:
Wie im anderen Beitrag erklärt, möchte ich die Pille nach über 5 Jahren absetzen. In diesen 5 Jahren habe ich sie nur für 2 Monate (wegen Blutuntersuchung) abgesetzt, in diesen 2 Monaten hatte ich jedoch depressive Verstimmungen und litt unter Lablilität. Ich hatte während der 5 Jahre, in denen ich mehr als 6 Pillen versuchte, auch stake Nebenwirkungen wie Angstzustände (ich vermute die Pille trägt dazu bei, da ich sowas vorher nie!! hatte), Akne (hatte ich auch vorher), depressive verstimmungen (mal mehr mal weniger), generelle labilität und auch absolut kein interesse mehr an sex
ich bin nun überzeugt aufzuhören, habe jedoch angst vor dieversen zuständen die ich auch während der pille hatte bzw. zustände aufgrund des hormonenzugs (habe schon einge horrorberichte gelesen)
hier nur ein beispiel: stark gekürztPsychische Nebenwirkungen nach langjähriger Pilleneinnahme
Panik- und Angstattacken, Herzrasen, Kloßgefühl im HalsIch habe mit 13 Jahren das erste Mal die Pille verschrieben bekommen (Diane 35 - haupts. wegen meiner Akneprobleme und meiner starken Bauchkrämpfe, wenn ich meine Periode hatte) und bin bis heute (23 J.) bis auf einige wenige Monate immer konstante Pillenanwenderin gewesen. Allerdings habe ich schon 5-6 verschiedene Präparate durch, da mir der Frauenarzt versprach, dass dadurch meine nun aufgetretenen Migräneattacken während der einwöchigen Pillenentzugsblutung ausbleiben würden. Vor ca. 3 Jahren nun bemerkte ich, dass sich mein psychischer Allgemeinzustand verschlechterte, ich bekam Panikattacken, Angstzustände, bin nervös, habe öfters das dafür typische "Kloßgefühl" im Hals, Herzrasen etc.
Deshalb bin ich seit ca. 1,5 Jahren auch in Psychotherapie, was mir zwar weitergeholfen hat, jedoch glaube ich mittlerweile, dass meine langjährige Pilleneinnahme auch etwas mit dieser Problematik gemein hat. Speziell habe ich dieses gemerkt, als mir der Frauenarzt empfahl, die Pille jeweils immer in einem 3-Monats-Zyklus (z. Zt. nehme ich die Valette) zu nehmen, und erst dann eine Pause von 1 Woche zu machen. Meistens hielt ich aber diesen langen Einnahmezeitraum gar nicht durch, da ich Tag um Tag merkte, dass sich meine psychischen Probleme immer mehr steigerten. Nachdem ich dann die Pause vorgezogen hatte, wurden meine psychischen Symptome während dieser Pause kontinuierlich besser, und verschlechterten sich mit Einnahme der 1. Pille wieder. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt auch durch einen Todesfall in der Familie psychisch nicht gerade in meiner besten Konstitution war, muss ich dazusagen, dass ich glaube, dass dann mehrere Faktoren zusammenkamen: Der Todesfall, die Hormonschwankung der Pille und ein sich in der Zeit - von mir als Kompensationsgefühl gesehener - sehr stark entwickelnder Kinderwunsch, welcher von meinem Partner (28, wir sind seit ca. 7 Monaten ein Paar) in keinster Weise derzeit mitgetragen wird.Das hört sich nicht so toll an und macht mir schon etwas angst
danke euch fürs lesen
lg tinti
- Re: Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen! sreline 28.8.2004 19:58 (1)
- Re: Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen! tinti 28.8.2004 23:17 (0)
- Re: Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen! Elisa 26.8.2004 00:32 (0)
- Re: Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen! Sivie 25.8.2004 21:52 (1)
- Re: Pille absetzen - Angst vor psychischen Nebenwirkungen! tinti 26.8.2004 08:14 (0)
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